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Die neue Amethyst Bar in Keel

Juli 2017

Amethyst Bar in Keel

Amethyst Bar in Keel

Am 1. Juli wurde die „Amethyst Bar“ in Keel eröffnet. Seit Monaten hatte ich das Gebäude von außen wachsen und gedeihen sehen: Fundament, Mauerwerk, Fenster und Türen, Dach, Anstrich, beleuchtetes Guinness-Reklameschild, geteerte Parkplätze hinter dem Haus. Dann wurde das Schild mit dem neuen Namen der Bar an gebracht. Nun war ich neugierig, wie sie wohl von innen aussehen würde. Zunächst musste ich aber an zwei dunkel gekleideten Türstehern vorbei, die mir freundlich zunickten und die Flügeltüren aufhielten. Es war proppenvoll. Ich schaute mir die lange Bar an, die Zapfhähne mit den Biersorten, ging langsam daran vorbei, nickte hin und wieder bekannten Gesichtern zu, ging bis ans Ende des Raumes und blickte zurück. So eine Bar hätte ich eher in Dublin vermutet. Ich kam ins Gespräch mit einigen Gästen. Die einhellige Meinung: Sehr schön. Nettes Personal, das Essen schmeckt gut. Ein echter Gewinn für Keel. Besonders die Toiletten seien super (auf Achill ist man von den Toiletten der Insel-Pubs nicht eben verwöhnt). Diesen Höhepunkt wollte ich mir für den späteren Abend aufbewahren und ging erstmal an die Bar, wo fünf einheitlich gekleidete Barkeeper Bestellungen entgegen nahmen.

In diesem fast vornehmen Ambiente mit so vielen herausgeputzten Menschen beschloss ich zur Feier des Abends Wein zu bestellen. Aber hoppla, die kleinen 0,2 l Fläschchen, die in anderen Pubs verkauft werden, gibt es in dieser Bar nicht. Ich könne aber ein Glas Wein haben, wenn mir eine große Flasche zu viel sei, bot mir der junge Barmann an. Das nahm ich dankend an, stellte mich an einen der Stehtische im Raum und guckte mich um: Fußbodendielen auf alt getrimmt, kleine Sitz-Nischen, indirekte Beleuchtung unter (!) den Sitzreihen am Fenster, geschmackvolle Dekoration auf schmalen Borden hoch an der Wand. Hin und wieder erkannten mich andere Gäste. „Hallo, die Bar ist schön geworden, oder? Hast du schon die Toiletten gesehen?“

Als der DJ seine Musikanlage für die „Disco-Bar“ aufbaute, beschloss ich, in den gegenüberliegenden Pub zu gehen und mir dort traditionelle Live-Musik anzuhören. Aber vorher ging durch die mit „Toilets“ beschriftete Milchglastür zu den Damentoiletten. Sie waren sauber, geräumig, hellgrau gekachelt, und bei uns Damen stand ein frischer Blumenstrauß zwischen den beiden Handwaschbecken. Ja, schon sehr besonders, dachte ich. Dann sagte ich den beiden Türstehern „good night“ und verschwand einige Schritte weiter in dem mir vertrauten Pub. Auf die Toilette ging ich an dem Abend dort nicht! 😉

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