Achill im Westen Irlands

Achill

Achill Island liegt im Westen Irlands in der Grafschaft Mayo.  Mit einer Ausdehnung von 24 x 19 km ist die Insel eher übersichtlich. Eigentlich ist Achill (gesprochen “Äckill”) nicht mehr wirklich eine Insel, denn seit Ende des 19 Jh. verbindet eine Brücke diese kleine Insel mit der größeren “grünen Insel”.

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Ein bisschen ist Achill wie das restliche Irland: Man fährt hier links, man zahlt mit dem Euro, man vergnügt sich in den Pubs, man redet über’s Wetter. Aber während sich besonders im Osten und im Südwesten Irlands die Touristen gegenseitig auf die Füße treten, hat man hier, im dünn besiedelten und ländlichen Westen noch das Gefühl, weit ab von allem zu sein. Es gibt auf Achill keine Bank, sondern nur einen (!) Bankautomaten am “Eingang” der Insel. Die nächsten größeren Orte mit Bank, Kino und Supermarkt sind Westport (ca. 5.000 Einwohner, 50 Autominuten entfernt) und Castlebar (ca. 11.000 Einwohner, 70 Autominuten entfernt). Lebensmittelläden und Pubs fungieren in Achill als Tauschbörse für Neuigkeiten. Und Schafe sind allgegenwärtig – auf Hügeln, Straßen und selbst auf dem Golfplatz!

Auf Achill leben ca. 3000 Menschen. In den Monaten Juni, Juli und August erwacht die Insel aus ihrem Dornröschenschlaf, denn dann kommen viele Besucher hierher (aus Nordirland, der Republik Irland, aus Amerika und aus Deutschland) und die Unterkünfte sind gut gebucht. Wer in diesem Zeitraum nach Achill reisen möchte,  sollte im Vorwege eine Unterkunft buchen. Auch die vielen Pubs der Insel sind im Sommer voll. Einige von ihnen bieten abends Live-Musik!

Achill bietet tolle Natur: Moor- und Heidelandschaften, Atlantik-Strände, Klippen, Buchten und Berge. Außerdem jede Menge Geschichte und Geschichten: verlassene Dörfer des 19. Jh. (von Heinrich Böll in seinem Buch “Irisches Tagebuch” beschrieben), eine protestantische Mission aus dem 19 Jh., ein Wehrturm der “Piratenkönigin” Granuaile aus dem 16. Jh., Hünengräber, Geschichten über Haifischfang und Schiffskatastrophen oder über den Landverwalter Charles Boycott, dessen Aktivitäten das Wort “boykottieren” in die englische Sprache brachte.

Besucher der Insel haben verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten: Hotels, Frühstückspensionen (B&Bs), Ferienhäuser, und Zeltplätze. Für Aktiv-Urlauber gibt es folgende Angebote: Wandern, Reiten, Golf, Angelausflüge, Bootsfahrten, Tauchen, Surfen mit und ohne Lehrer, Windsurfen mit Brett- und Neoprenanzug-Verleih, Fahrrad-Verleih.

Am besten hat man für die Erkundung der Insel ein Auto zur Verfügung. Dann kommt man erstens auf der Insel schnell von A nach B, zweitens schnell von Dublin in den Westen (ca. 4 Stunden) und drittens kann man den Rest der Grafschaft Mayo bereisen, denn der ist auch sehr schön (siehe “Umgebung”).

Tipps zur Anreise

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